Frag deinem Wissen,
nicht dem Netz.
Eine Auslegung des ThinkTanks für kleine, wissensintensive Teams: ein Brain, das Dokumente, Mails und Notizen aufnimmt und sie auf Wunsch in natürlicher Sprache beantwortet — mit Quellen aus euren eigenen Unterlagen, nicht aus dem Internet.
Drei Szenarien, in denen ein Brain Antworten liefert, statt nur Dateien abzulegen
Die offizielle Auslegung von SideBrain ist breit angelegt — Handwerk, Beratung, Projektteams, Datenschutz-first. Diese Auslegung schärft auf eine genauere Mitte: kleine, wissensintensive Räume, in denen das Wissen einzelner Personen das Produkt ist.
Montagmorgen, Mandat vorbereitet
Die Senior-Beraterin fragt vor dem Termin das Brain: was hat der Kunde beim letzten Workshop beschlossen, wer hat den Folgeauftrag unterschrieben, welche Folien wurden verschickt? Die Antwort kommt mit Beleg — aus den eigenen Notizen, Mails und Anhängen, nicht aus einer Suchmaschine.
Mitarbeiter fragt, statt zu fragen
Die neue Sachbearbeiterin stellt ihre Frage direkt ins Brain: Welche Frist läuft für Mandant X, was hat der Kollege im Vermerk vom 14.03. dazu notiert? Das Brain antwortet aus den Unterlagen der Kanzlei — Vertretung im Urlaub funktioniert ohne langes Suchen.
Projektwissen über die Projektgrenzen hinweg
Vier laufende Projekte, gemeinsames Brain mit getrennten Scopes. Wer übernimmt X, was steht im Konzept vom März, welche Annahme hat sich seit dem Kickoff verändert? Das Brain zeigt die Verknüpfung zwischen Person, Projekt und Vorgang — der Monatsbericht schreibt sich fast von selbst.
Wofür ein Brain 12 Minuten am Tag braucht
SideBrain verdrängt nichts Bestehendes. Es setzt an den Stellen ein, an denen Wissen heute ohnehin entsteht — und steht an genau den Stellen wieder Rede und Antwort, an denen Wissen verschwindet.
Dort, wo Sie ohnehin arbeiten
Rechtsklick im Finder, Teilen-Menü, überwachter Ordner oder Mail weiterleiten. Inhalte landen da, wo sie entstehen.
Vorschlag statt Blackbox
SideBrain schlägt Titel, Typ und Datum vor. Eine Sekunde prüfen, dann übernehmen — oder verwerfen.
Zusammenhänge statt Ordner
Person, Firma, Angebot, Termin — das Brain erkennt Bezüge und macht sie später abfragbar.
Antwort mit Beleg
Natürliche Sprache, Antwort in zwei bis drei Sekunden, jede Aussage mit Quellen-Chip. Wissenslücken werden benannt.
Wissen über Personen hinweg
Erfasstes bleibt im Team. Weggang, Urlaub oder Krankheit werden nicht zum Wissensverlust.
Was sich ändert — und was nicht
Ein Brain ist eine andere Art, mit eigenen Unterlagen umzugehen. Es ersetzt weder DMS noch CRM noch Buchhaltung. Es füllt die Lücke dazwischen.
Mit Brain
- Antwort in Sekunden, mit Quelle aus den eigenen Unterlagen
- Neue Mitarbeiter fragen das Brain, nicht den Chef
- Wissen bleibt im Team, wenn jemand geht
- Übergabe und Vertretung funktionieren ohne Aktenberge
- Vorbereitung von Termin und Wochenbericht aus dem Bestand
Ohne Brain
- Suchen, Blättern, Nachfragen beim Kollegen
- Einarbeitung durch Dauer-Frage an die Senior-Person
- Wissen verschwindet mit dem Postfach
- Urlaubsvertretung mit drei Stapeln Papier
- Berichte freitagsabends aus dem Gedächtnis
Was diese Auslegung bewusst weglässt
Ehrliche Ansprache gehört zum Konzept. Diese Punkte sind offen oder bewusst nicht Teil dieser Auslegung — wer etwas anderes erwartet, soll das vor dem Gespräch wissen.
Was noch nicht belegt ist
Die Netto-Zeitersparnis im Beratungs- oder Kanzleialltag ist Hypothese, nicht Messung. Pilotbetriebe haben zwischen 20 % und 60 % weniger Suchaufwand berichtet — die echten Werte kommen mit den ersten fünf produktiven Mandaten, nicht vorher.
Ein konkreter Preis steht hier nicht; er hängt an der Anzahl der Gehirne (Scopes), dem Hosting-Modell (lokal oder geteilter Endpunkt) und am gewünschten KI-Anbieter. Eine seriöse Zahl gibt es erst nach einem kurzen Gespräch.
Was diese Auslegung bewusst nicht tut
- Kein Team-Hirn auf einer Cloud, die wir nicht kontrollieren. Endpunkt ist immer euer Mac, euer Server oder euer Anbieter nach eurer Wahl.
- Keine generischen Antworten aus dem Internet. Wenn das Brain es nicht weiß, sagt es das — und schlägt vor, wie die Lücke zu schließen ist.
- Keine Mehrpersonen-Kollaboration in Echtzeit. Wer schreibt, schreibt; wer liest, liest. Konfliktauflösung bleibt menschlich.
- Kein bunter Knowledge-Graph, kein Tag-Wolken-Frontend, kein Social-Feature. Werkzeug, nicht Spielwiese.
- Kein Tracking, keine Telemetrie, keine Nutzungsmetriken an den Hersteller.
Wer diese Auslegung braucht — und wer nicht
Die offizielle SideBrain-Auslegung ist bewusst breit. Diese Auslegung schärft nach — wer die andere Auslegung liest und sich darin wiedererkennt, ist hier richtig. Wer nicht, ist auch nicht falsch adressiert.
Wenn mindestens drei davon zutreffen
- 3–25Wissensarbeiter, deren Produkt ihr eigenes Wissen ist, nicht ihre Maschine.
- DMDokumente, Mails und Notizen entscheiden über den Tag — nicht Lager, Aufmaß oder Lieferscheine.
- EUPersönliche oder mandantenbezogene Daten mit EU-Anforderung oder vollem Offline-Bedarf.
- 1×Mac-basiertes Arbeiten — iPhone als Eingabekanal reicht.
- ReifReifes Vertrauen in macOS-Werkzeuge (Finder, Teilen, Kurzbefehle) statt Wunsch nach einer Web-App.
Wenn mindestens drei davon zutreffen
- 50+Über fünfzig Mitarbeiter mit verschiedenen Rollen, getrennten Rechten und Pflicht-Onboarding.
- WebErwartung an eine Web-Oberfläche oder eine mobile-first App.
- WinPflicht zu Windows oder Linux als primäres Arbeitsgerät.
- LiveBedarf an Echtzeit-Mehrpersonen-Bearbeitung wie in Notion oder Confluence.
- CRMEigentliches Problem ist ein CRM-, ERP- oder DMS-Ersatz, nicht eine Wissensschicht.
Preisidee und nächster Schritt
Eine seriöse Preisliste gehört nicht in eine Konzeptstudie. Was hier steht, ist die Bandbreite, in der sich die ersten produktiven Setups bewegen werden.
Voraussichtliche Größenordnung
19 – 89 €pro Monat und Gehirn · gestaffelt nach Hosting und KI-Anbieter
- Lokal auf einem Mac: 19 € pro Monat · pro Gehirn (Lizenz über Hersteller-EULA)
- Geteilter Endpunkt im eigenen Netz: 49 € pro Monat · bis 10 Zugänge
- Endpunkt + Azure-OpenAI-EU-Konfiguration: 89 € pro Monat · bis 25 Zugänge
- Privatlizenz für nicht-kommerzielle Nutzung: dauerhaft kostenlos (Hersteller-EULA)
Was unterscheidet diese Auslegung von der offiziellen SideBrain-Seite?
Die offizielle Seite auf sidebrain.eu adressiert bewusst breit — Handwerk, Beratung, Projektteams, Datenschutz-first-Betrieb. Diese Auslegung des ThinkTanks schärft auf kleine, wissensintensive Räume: Beratungs- und Kanzleiteams, Projekträume mit drei bis zehn Personen, Mac-basiertes Arbeiten und klare EU- oder Offline-Vorgaben. Produkt und Hersteller sind identisch; Positionierung und Tonalität sind es nicht.
Ist SideBrain ein Produkt, das ich heute kaufen kann?
SideBrain ist veröffentlicht und wird vom Hersteller unter sidebrain.eu verteilt. Bis Version 1.0 ist die Nutzung nach Hersteller-EULA für alle kostenlos; eine kommerzielle Lizenz und ein klarer Preisplan folgen mit Version 1.0. Diese Landing ersetzt weder die offizielle Seite noch die Lizenzbedingungen — sie ist eine eigene Auslegung des ThinkTanks.
Was passiert mit unseren Daten?
Diese Frage beantwortet die offizielle Seite besser als wir: sidebrain.eu/datenschutz listet die Datenflüsse vollständig auf. Kurzfassung: Extraktion und Index laufen auf eurem Gerät; KI-Anfragen gehen ausschließlich an den Endpunkt, den ihr selbst hinterlegt; Telemetrie und Tracking existieren nicht; Auszahlung als Markdown jederzeit möglich.
Können wir SideBrain zuerst mit echten Unterlagen ausprobieren?
Ja. Die ehrliche Reihenfolge: erst ein Brain mit euren zwanzig bis fünfzig echten Dokumenten einrichten, drei Standardfragen stellen, die Antworten mit den Quellen abgleichen. Wenn das trägt, in einem zweiten Schritt das Brain auf das Team ausrollen. Erst danach Lizenz- und Hosting-Entscheidung.
